Nadine & Mölli

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Obidos- kleine Perle in der Region Centro

Entlang der Westküste tingeln wir gemütlich Richtung Norden. Peniche steuern wir an, der äußerste Zipfel Portugals. Hier soll es mega Wellen geben und natürlich Surfer. Wenn wir auch (noch nicht) selbst surfen, so schauen wir den Surfern zumindest gerne zu. Und das Meer gefällt uns sowieso.

Allerdings entpuppt sich Peniche für uns als ziemlicher Flopp. Viel Verkehr, viele Menschen, es ist Wochenende und scheinbar kommen hier alle hin… Wir parken, laufen zumindest mal zum Strand, aber selbst von dem sind wir eher enttäuscht. Und über Nacht hier stehen kommt für uns auch nicht in Frage. Zu nah die Straße, zu laut, zu wenig Natur. Wir fahren weiter, zuerst an einen kleinen See, an dem es uns aber auch nicht so sehr gefällt, also, ab ins Auto und weiter geht`s…

Es ist mittlerweile schon dunkel, als wir durch ein riesiges Aquädukt fahren und links von uns ein hell erleuchtetes Castillo, eine Burganlage, erscheint. Das ist zumindest das, was wir für den Moment wahrnehmen. Ein Blick aufs Navi verrät- Obidos, der Name des Ortes, an dem es wohl mehr zu entdecken gibt. Darauf schließen wir zumindest, da wir Touristenbusse und viele Menschen sehen. Okay, es ist Wochenende, wer weiß, was hier los ist.

Aber da wir ohnehin auf Schlafplatzsuche sind, halten wir hier in der Nähe erst einmal Ausschau. Wir finden dann auch einen Parkplatz, wo bereits zwei andere Camper stehen, vor einer riesigen Kathedrale, am Fuße der Burganlage oder was das auch immer dort oben sein mag.

Am nächsten Morgen, nach einem schönen Frühstück, machen wir uns dann auch auf, den Ort zu erkunden. Obidos stellt sich als kleiner Ort heraus, der noch von einer komplett intakten Stadtmauer umgeben ist, die man auch komplett begehen kann. Kostenlos und auf eigene Gefahr, das nenne ich doch mal cool! Wir sind begeistert von der kleinen Stadt, mit ihren kleinen Gässchen, Lädchen und dem Castillo und kommen aus dem fotografieren gar nicht mehr raus. Von der Stadtmauer aus haben wir einen guten Überblick, können weit sehen und erspähen auf der „Rückseite“ der Stadtmauer unser späteres Stellplätzchen. Wir entscheiden uns nämlich, an diesem Örtchen noch länger zu bleiben und dieser Platz ist einfach top. Im Grünen, Ruhe, sogar ein Wasserhahn an einem ehemaligen Spielplatz und alles in nächster Nähe zur Burg.

Wir verbringen dort schöne Tage, sammeln Pinienzapfen und knacken diese mit handwerklichem Geschick, machen Wanderungen, auf denen wir uns teilweise wie im Paradies vorkommen, da wir  Pflaumen, Trauben, Äpfel und Birnen unterwegs finden.